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Wiki: Abrufkredit.

Was Sie über den Abrufkredit wissen sollten.

Ihr Darlehen auf Abruf.

Sie möchten sich einen sorglosen Urlaub gönnen, neue Möbel kaufen oder müssen unerwartete finanzielle Belastungen im Alltag stemmen? Da kann Ihr Girokonto leicht in den Dispo rutschen – und die Dispozinsen sind bei vielen Girokonten recht hoch. Abhilfe schaffen kann in dieser Situation ein Abrufkredit: Dieser Rahmenkredit funktioniert wie ein Dispokredit, ist aber in der Regel günstiger. Erfahren Sie hier mehr zum Abrufkredit, wie er funktioniert und wann ein solches Darlehen für Sie sinnvoll sein kann.

Was ist ein Abrufkredit?

Ein Abrufkredit ist ein flexibles Darlehen. Die Kreditart ist auch als Rahmenkredit bekannt. Der Darlehensnehmer erhält von seiner Bank einen festen Kreditrahmen, der zwischen 2.500,- und 25.000,- Euro liegen kann. Bei ausreichender Bonität sind kostenlose Aufstockungen der Kreditsumme bis zu einem Betrag von 25.000,- Euro möglich. Sobald die Bank Ihnen den Rahmenkredit freigibt, können Sie jederzeit über den gesamten Kreditbetrag oder auch beliebige Teilbeträge bis zu Ihrem maximalen Kreditrahmen verfügen.

Bei der Rückzahlung Ihres Abrufdarlehens sind Sie ebenfalls recht flexibel: Sie zahlen eine monatliche Mindestrate von lediglich 1 % Ihres Verfügungsrahmens. Das sind bei einem Kreditrahmen von beispielsweise 5.000,- Euro nur 50,- Euro monatlich1. Zinsen fallen bei Ihrem Abrufkredit erst bei der tatsächlichen Nutzung an und auch nur für den Betrag, den Sie ausschöpfen.

Abrufkredit: Davon profitieren Sie.

Frei wählbarer Kreditbetrag.

Bei Ihrem Abrufkredit können Sie den Nettodarlehensbetrag beziehungsweise den Verfügungsrahmen zwischen 2.500,- und 25.000,- Euro frei wählen. Bis zum Kreditrahmen von 25.000,- Euro sind Aufstockungen bei entsprechender Bonität kostenlos möglich.

Unbegrenzte Laufzeit.

Sie können Ihren Kreditrahmen nach der Rückzahlung jederzeit erneut beanspruchen – der Vertrag endet nicht mit der vollständigen Tilgung des Darlehens.

Günstige Mindestrückzahlung.

Bei der Rückzahlung Ihres Darlehens beträgt die monatliche Mindestrate lediglich 1 % Ihres gesamten Verfügungsrahmens.

Sondertilgungen möglich.

Sie können den beanspruchten Kreditbetrag Ihres Rahmenkredits jederzeit per Sondertilgung zurückzahlen, ohne Kündigungsfristen beachten zu müssen.

Kostenlose Kontoführung.

Ihr Rahmenkredit steht Ihnen dauerhaft ohne Kontoführungsgebühr zur Verfügung.

Abrufkredit: So funktioniert das flexible Darlehen.

Wenn Sie einen Abrufkredit beziehungsweise Rahmenkredit benötigen, beantragen Sie diesen bei einem von Ihnen ausgewählten Kreditinstitut – beispielsweise einer Direktbank. Sie müssen den Kredit nicht bei Ihrer Hausbank beantragen, sondern können auch ein Girokonto einer anderen Bank als Referenzkonto angeben. Das Darlehen wird dann auf dieses Konto überwiesen. Haben Sie den Antrag auf einen Rahmenkredit gestellt, sind noch folgende Schritte notwendig:

  1. Bonitätsprüfung und Selbstauskunft:

    Über eine SCHUFA-Abfrage prüft die Bank die Bonität, sie holt sich also Informationen über das Zahlungsverhalten des potenziellen Kreditnehmers ein. Zusätzlich machen Sie selbst Angaben zu Ihrem Einkommen und Vermögen. So stellt die Bank fest, wie solvent Sie als Kreditnehmer sind.

  2. Festlegung des Kreditrahmens:

    Sind die Bonität sowie die finanziellen Verhältnisse des Kreditnehmers bestimmt, wird der Kreditrahmen festgelegt, innerhalb dessen Sie frei über Ihr Darlehen verfügen können.

  3. Mitteilung der Mindesttilgung:

    Bei einem Abrufkredit wird in der Regel eine Mindesttilgung festgelegt, also ein monatlicher Betrag, den Sie mindestens zurückzahlen müssen. Die Höhe dieser Tilgung richtet sich nach Ihrem Verfügungsrahmen: Sie beträgt 1 % des gesamten Kreditrahmens.

  4. Rückzahlungen:

    Innerhalb Ihrer Kreditlinie können Sie nun je nach Bedarf einen willkürlichen Betrag als Darlehen entnehmen. Nur den entnommenen Betrag zahlen Sie zurück. Auch die Zinsen werden nur für den tatsächlich genutzten Kreditbetrag fällig. Sondertilgungen sind möglich.

Abrufkredit und Dispokredit: die Unterschiede.

Abrufkredite und Dispokredite sind sich grundsätzlich ähnlich, denn bei beiden erhalten Sie eine Kreditlinie, innerhalb derer Sie ein Darlehen abrufen können. Einen Abruf- beziehungsweise Rahmenkredit erhalten Sie aber in der Regel zu besseren Konditionen wie einem günstigeren Zinssatz.

Der Dispositionskredit wird über Ihr Girokonto abgewickelt. Wenn Sie schnell Geld benötigen, steht es Ihnen über Ihren Dispokredit sofort zur Verfügung. Beim Rahmenkredit müssen Sie die Kreditsumme erst vom Kreditkonto auf Ihr Girokonto überweisen, um den Betrag nutzen zu können. Es können zwei bis drei Werktage vergehen, bis die Kreditsumme auf Ihrem Girokonto angekommen ist und Ihnen hier zur Verfügung steht.

Im Vergleich zum Dispo bietet ein Rahmenkredit folgende Vorteile:

Günstigerer Zinssatz.

Oft höhere Kreditsummen möglich.

Kann bei einer beliebigen Bank unabhängig vom Girokonto beantragt werden.

Wann ist ein Abrufkredit sinnvoll?

Ein Rahmenkredit bietet sich für Sie an, wenn Sie aufgrund eines finanziellen Engpasses kurzfristig etwas Geld benötigen. Sie können einen Abrufkredit auch gut nutzen, wenn eine größere Anschaffung bezahlt werden muss, das nötige Geld dafür (beispielsweise das nächste Gehalt) aber erst in näherer Zukunft auf Ihrem Konto eingeht.

Zusätzlich können Sie Ihren Rahmenkredit auch als ständiges finanzielles Notpolster nutzen: Wenn Sie den Kredit einmal beantragt und bekommen haben, sind Sie an keine Laufzeit gebunden und müssen ihn nicht zwingend nutzen, sondern können genau dann einen Geldbetrag entnehmen, wenn Sie es benötigen. In diesem Fall funktioniert Ihr Abrufkredit für Sie wie ein preiswerterer Dispo.

In bestimmten Fällen bietet sich ein Rahmenkredit auch an, um Schulden zu tilgen. Das funktioniert, wenn die Zinsen Ihres Abrufkredits günstiger sind als die Ihrer anderen Kredite. Vor allem Dispo- und Kreditkartenschulden können Sie gegebenenfalls auf Ihren Rahmenkredit umschulden. Dank der Umschuldung sparen Sie dann den höheren Zins für Ihre vorherigen Kredite und zahlen stattdessen Ihr Darlehen mit günstigeren Zinsen zurück.

Haben Sie höhere Schulden abzuzahlen, kann ein Ratenkredit gegebenenfalls sinnvoller sein als ein Abrufkredit. Beim Ratenkredit sind oft höhere Darlehenssummen möglich als bei einem Abrufdarlehen. Die Umschuldung Ihrer laufenden Kredite auf einen Ratenkredit kann sinnvoll sein, um nur einem Kreditgeber Zinsen zahlen zu müssen – ein Vergleich der Zinssätze lohnt sich in jedem Fall. Allerdings sind Sie beim Ratenkredit durch die monatlichen Raten gezwungen, das Darlehen kontinuierlich zurückzuzahlen. Beim Rahmenkredit sind Sie in dieser Hinsicht flexibler, da Sie lediglich die Mindestrückzahlung von einem Prozent Ihres gesamten Verfügungsrahmens leisten müssen.

Wie kann ich einen Abrufkredit aufnehmen?

Um ein Abrufdarlehen zu erhalten, müssen Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

Sie als Antragsteller sind volljährig.

Sie haben einen ständigen Wohnsitz in Deutschland.

Sie können einen unbefristeten Arbeitsvertrag bei einem deutschen Arbeitgeber nachweisen.

Sind die Voraussetzungen erfüllt, wird Ihre Bonität geprüft, eine SCHUFA-Auskunft eingeholt und eine Einkommensprüfung online vorgenommen. Zudem müssen Sie sich einmalig per Online-Identifizierung legitimieren. Neben der Einkommensprüfung und der Online-Identifizierung kann die Bank im Einzelfall weitere Unterlagen von Ihnen verlangen.

Sind diese Formalitäten geregelt, können Sie den Kreditantrag direkt digital unterschreiben. Ihr Kreditantrag wird dann umgehend geprüft und Sie erhalten zeitnah Informationen zur Kreditentscheidung. Bei positiver Entscheidung wird Ihnen das Kreditkonto in der Regel innerhalb von drei bis vier Werktagen eingerichtet.

Ein Abrufkredit passt zu Ihrer finanziellen Situation? Dann informieren Sie sich jetzt über Ihre Konditionen.

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